Über Uns

Die Popbastion Region Ulm/Donau ist eine Einrichtung zur Förderung der Rock- und Popmusikszene in Ulm und der Region. Die Einrichtung wurde 2002 ins Leben gerufen und wird getragen von der Kulturabteilung der Stadt Ulm und dem Stadtjugendring Ulm e.V.

In Zusammenarbeit mit städtischen, regionalen und landesweiten Partnern aus Kultur, Jugendarbeit, Wirtschaft und Bildung initiiert die Popbastion kreative Prozesse, vielfältige Projekte und die unterschiedlichsten Veranstaltungen.

Das Angebot umfasst Beratung, Qualifizierung und Vernetzung innerhalb der Szene und darüber hinaus und reicht von der Vermittlung von Probe- und Auftrittsmöglichkeiten und Workshopangeboten bis hin zu Umsetzung von Projekten mit den unterschiedlichsten Partnern. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt zudem in der musik- und sozialpädagogischen Arbeit. So ermöglicht die Popbastion insbesondere auch Menschen mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Familien die Teilhabe am künstlerisch kulturellen Geschehen in der Gesellschaft.

Durch dieses große Leistungsspektrum schafft die Popbastion Anreize in der Szene, neue und eigene Projekte anzugehen bzw. bestehende weiterzuentwickeln. Unterstützt wird die Arbeit der Popbastion von einem facettenreichen Expertennetzwerk, das adressatenorientiert Weiterbildungen anbieten, Talente fördern und Projekte unterstützen kann.

Historie

 

2017 Mit vier Maßnahmen in vier Bündnissen, 59 Teilnehmern und den Kooperationspartnern TenDance, Adalbert-Stifter Schule, Realschule Blaustein, Musikschule o.ton in Ehingen, Jugendzentrum E.GO in Ehingen und der Valckenburgschule schließen wir das vorerst letzte von fünf Jahren pop to go ab.
Mit dem vorläufigen Ende von pop to go haben wir eine Reihe erfolgreicher Projekte im Rahmen offener Musikwerkstätte eine neue Plattform geben können. Wöchentlich finden sich in der popbastion zu verschiedenen Tagen Kinder und Jugendliche mit Coaches zusammen, um gemeinsam Musik zu machen.
Mit haus.besuch starten wir ein neues Musikprojekt für Alle und vor Allem diejenigen, denen es nicht möglicht ist, zu einer unseren fast täglich stattfindenden, offenen Musikwerkstätten zu gelangen. Zwei Dozenten gehen direkt in die Einrichtung und machen dort zusammen mit den Menschen Musik – egal auf welche Art und Weise – das waren Orte wie: Lebenshilfe Jungingen, Ausbildungszentrum RAZ, BvE, Sägefeldschule, Bodelschwingh-Kindergarten, Hans-Lebrecht-Schule.
Mit der popschorle starteten wir in ein neues Konzept, das vor Allem jungen Bands aus Stadt und Region eine Plattform geben soll und es gleichzeitig schafft diese miteinander zu vernetzen, sich auszutauschen und sie voran zu bringen.
Gleich zweimal waren wir an 7×7 beteiligt. Das mittlerweile stadtbekannte Format ging 2017 in eine neue Runde und die neue Rubrik: Natur und Technik. Die Kooperationspartner ROXY, Stadtjugendring Ulm, Kulturabteilung Stadt Ulm und Bildungsnetzwerk Ulm / Neu-Ulm luden sieben Ulmer Bildungsanbieter und -macher ein, um ihre jeweiligen Tätigkeiten vor Publikum zu präsentieren.
Auch in 2017 durften wir mit Mitteln unseres Partners RegioNET, der Popakademie Baden-Württemberg wieder zwölf Ulmer Bands finanziell für Auftritte über 50km außerhalb der Stadtgrenzen unter die Arme greifen.
Im Oktober starteten wir eine Umfrage um die Interessen der Ulmer Musikszene abzufragen. Der Abend erfreute sich einer sehr positiven Resonanz und war seitens der Kooperationspartner ein voller Erfolg. Über 100 Teilnehmende fanden ihren Weg in den Club Schilli.
Unser Projektproberaum erfreute sich nach wie vor breitem Interesse und war mit durchschnittlich 160 Stunden im Monat weitgehend ausgebucht
2016 Insgesamt können wir in 2016 auf fünf Bündnisse mit elf Maßnahmen und 229 Teilnehmern zurückblicken, die vorwiegend aus sozial benachteiligten Jugendlichen, sowie jungen Geflüchteten aus Ulm und Neu-Ulm bestehen und liegt sowohl bundes- als auch landesweit weit über dem Durchschnitt.
Mit einigen Neuerungen geht das donau.pop.camp in die dritte Runde und wird ein voller Erfolg. „Nine days that de nitely changed our life!“ postet die serbische Band Iskaz am nächsten Tag auf ihrem Facebook Profil, „The opportunity to meet people, to exchange experiences, learn and accept differences, gain new friends and we dare say – family!“
Nach 2015 kommen die Gewinner des Bandförderpreis PLAY LIVE mit Luke Noa & The Basement Beats erneut aus Ulm.
Zum ersten Mal konnten wir insgesamt 12 Ulmer Bands und Musikern eine zumindest kleine finanzielle Unterstützung von je 500€ für Konzerte außerhalb des Ulmer Raums zur Verfügung stellen, um etwaige Kosten zu decken.
In Kooperation mit dem Obstwiesenfestival in Dornstadt durften wir wieder die jeweiligen Opener der beiden Festivaltage präsentieren und mit Ulmer Bands besetzen.
In Zusammenarbeit mit dem VPBy fand wieder eine fünfteilige Workshopreihe zu Themen wie Mikrofonierung, Homerecording, Booking oder Releaseplanung statt. Unterstützt wurden wir hierbei von der Wirtschaftsförderung und dem Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm.
Krönender Jahresabschluss war das zum zweiten Mal ausgetragene Heimspiel am 23.12., bei dem wir in Kooperation mit dem Roxy jeden einzelnen Schritt mit allen vier teilnehmenden Bands, seit Sommer gemeinsam und absolut transparent geplant und durchgeführt haben.
Der Projektproberaum hält seine Taktung mit 140 Stunden im Monat weiterhin hoch.
2015 PLAY LIVE Kesselkongress findet in Ulm statt. Ulmer Band VAN HOLZEN gewinnt PLAY LIVE
Alle Bands des donau.pop.camp 2014 treffen sich im Mai 2015 für ein Revival-Wochenende in Serbien
Unsere Umsetzung des bundesweiten POP TO GO Projekts wird auf dem diesjährigen POP SUMMIT im November in Berlin als „Best-Practice“ Beispiel vorgestellt.
POP TO GO zusätzlich im ländlichen Raum vertreten, außerdem erste Kooperationen in Neu-Ulm.
Hier in Ulm und Neu-Ulm lief das Projekt mit 9 Maßnahmen und 380 TeilnehmerInnen, die vorwiegend aus sozial benachteiligten Jugendlichen, sowie jungen Geflüchteten bestehen mehr als gut.
Erstmals durften wir in Kooperation mit dem Obstwiesenfestival in Dornstadt die jeweiligen Opener der beiden Festivaltage präsentieren und mit Ulmer Bands besetzen.
Der Ulmer Gemeinderat beschließt auf Antrag der Popbastion und der Kulturabteilung den Zuschuss für ein weiteres donau.pop.camp, das nach zwei erfolgreichen Durchführungen 2012 und 2014 nun 2016 erneut im Rahmen des Internationalen Donaufests stattfinden darf.
Der Projektproberaum an der Kradhalle ist mit ca. 140 Stunden / Monat nach wie vor sehr hoch frequentiert und sehr gut ausgelastet.
2014 PLAY LIVE Kesselkongress findet in Ulm statt.
Neuauflage des donau.pop.camps mit Bands aus der Ulmer Region, Mazedonien und Serbien.
POP TO GO Angebote werden ausgedehnt, die täglichen Angebot bleiben bestehen, die Tanzschule „StepToTenDance“ steigt mit ein, „Vom Klassenzimmer auf die Bühne“ feiert Premiere.
Beginn der Kooperation mit der Musikschule Gregorianum Laupheim und dem Projekt „HIP TO ROCK“.
Die Idee „Ulmer Zirkel“ wird initiiert, „Bandpusher“ wird eingestampft.
Erste Kooperation mit „GO PROFESSIONAL“ Workshopreihe und dem Rock.Büro.Süd.
„Inklusion in der Bastion“ feiert Premiere.
Die „HEIMSPIEL“ Reihe für Bands aus der Region Ulm wird ins Leben gerufen.
2013 Beginn der Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Popularmusik e.V.
Erste Maßnahmen des „Kultur macht Stark“ Programms „POP TO GO – unterwegs im Leben“ werden in der Popbastion durchgeführt. Ein täglich stattfindendes Programm in der Popbastion wird ins Leben gerufen.
In der Magirusstraße wächst ein neues Proberaumzentrum heran.
Erster Workshop in Kooperation mit „OHURA – MädchenMusikFörderprojekt Bayern“.
Vertiefung der Inklusionsarbeit; die Band benennt sich in „care or not“ um.
Erste gemeinsames „Kultur in der Donaubastion“ im Rahmen der Ulmer Kulturnacht.
2012 Mit der Band „Don’t call it Schnitzel“ Einstieg in die Inklusionsarbeit.
Premiere des „donau.pop.camp“ im Rahmen des Donaufests.
2011 Die Landesarbeitsgemeinschaft Pop Baden-Württemberg wird aus der Taufe gehoben.“Band sucht Bleibe“ – Plakat-, Flyer- und Presseaktionen gegen die Misere der Raumnot.
2010 Im Dezember findet der erste monatliche Sprechtag des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft statt.Die Reihe „YoungStars“ wird in Kooperation mit JAM gestartet.
2009 Zur Weiterentwicklung der Popbastion stellt der Fachbereich Kultur, Bildung, Sport und Freizeit der Stadt Ulm einen Betrag von 20.000 € für eine halbe Personalstelle zur Verfügung.
„Was geht mich Eure Geschichte an?“ – Interkulturelle Projektarbeit mit DZOK startet.
2008 Die Räume in der ehemaligen Kradhalle werden bezogen.Förderpreis „Meine Schule rockt“ geht an zwei Schulprojekte der Popbastion.Erstes „Donaubeben“ Benefiz-Open-Air findet am 14.6.08 in der Donaubastion statt.Vom Europäischen Sozialfonds geförderte Schulprojekte laufen an (3 Jahre).„Rocken statt Ritzen“ in Kooperation mit der Uni Ulm/Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Die Wieland-Werke AG steigen in das Sponsoring ein.

2007 Die Bagger rücken an, das Gebäude Schillerstr. 1/10 muss komplett geräumt werden.„Play Live“ / Landesweiter Nachwuchswettbewerb / Auftakt in Ulm.„Studio Frizz“ wird als Aufnahmestudio aufgelöst.
2006 Für die Popbastion soll die Kradhalle saniert werden (gemeinsame Nutzung mit Kradhalle e.V.).„Mein Block rockt!“ startet in den Sozialräumen.Die Popbastion erarbeitet ein Konzept für die landesweite Lehrerfortbildung „Popmusik an Schulen“.Crossover-Musical „Rock mich Amadeus“
2005 „Popmusik an Schulen“ in Kooperation mit dem Lehrerseminar in Laupheim läuft an.
2004 Das Projekt „School of Rock“ findet zum ersten Mal statt / 23 Schulen, 405 Schüler, 28 Coaches, 1.000 Besucher im Roxy.
2003 Ab August 2003 proben in der Popbastion (Schillerstraße 1/10) 4 Bands / Seminare und Workshops finden statt / 2 Studios für Profi-Musiker werden eingerichtet.Ulm wird mit dem Anschluss an das RegioNet der Popakademie Baden-Württemberg zum Vorreiter für Rock und Pop im Südwesten. Vernetzt mit weiteren 4 Städten im Ländle (Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg) wird die POPBASTION aus der Taufe gehoben – ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Ulm, der Kulturabteilung und dem Stadtjugendring Ulm e.V.1. Szene Star / Gewinner: Sepcys, 2. Platz Semtex!
2002 Vertreter aus der Rock- und Popszene erstellen ein Konzept für die Nachwuchsförderung Rock und Pop in Ulm.Der Fachbereich Kultur, Bildung, Sport und Freizeit der Stadt Ulm beschließt einstimmig die Konzeption „Nachwuchsförderung Rock und Pop“ sowie das Nutzungskonzept für das Gebäude Schillerstraße 1/10 (ehemalige andere Baustelle, heute Akademie) in der Oberen Donaubastion zur Unterbringung der Popbastion und kontiki.